AKAD Claim Banking+Finance
Traegerschaft SwissBanking

Dienstag, 14. März 2017

In loser Folge stellt «Scorecard» einige Repräsentanten der HFBF kurz vor. Dieses Mal zeigt Alberto Stival, Standortleiter Tessin, welche Herausforderungen aber auch besondere Ereignisse sein Job mit sich bringt.

AKAD Banking+Finance - Interview 1 Scorecard 2016/1

Was gefällt dir besonders an der Aufgabe des Standortverantwortlichen?
Mir gefällt vor allem, dass wir in der Lage sind, motivierten Personen unserer Finanzbranche eine gute Ausbildung anzubieten mit tollen und qualifizierten Dozenten. Nur schon die Kaffeepausen mit Studenten und Lernbeauftragten sind für mich jedes Mal eine Bereicherung. Ich denke, die HFBF ist wirklich eine tolle Ausbildung, welche den Teilnehmern einen «added value» liefert; die Feedbacks, die wir erhalten, bestätigen dies seit Jahren. Ich kannte auch das vorgängige BVF-System gut. Da hatten wir im Tessin beispielsweise keine Unterlagen in italienischer Sprache, was sich klar in der hohen Ausfallquote bei den Studierenden widerspiegelte. Mit AKAD Banking und Finance haben wir einen enormen Schritt vorwärts gemacht.

Wo siehst du in dieser Funktion die grössten Herausforderungen?
Ich denke, dass vielen Arbeitgebern die Qualität der HFBF und die strategische Bedeutung unserer Ausbildung nicht bewusst sind. Wir bilden mit unserer Schule zukünftige Führungskräfte, aber auch hoch qualifizierte Kundenberater oder Backoffice-Profis aus. Der Finanzplatz Schweiz braucht diese unbedingt.

Was war für dich in dieser Funktion ein besonderes Ereignis?
Da gibt es viele, die ich nennen könnte. Am meisten freue ich mich immer dann, wenn ich HFBF-Absolventen treffe und von deren Karriere erfahre, wie sie dank unserer Schule neue Herausforderungen anpacken durften. Solche Erfolgsgeschichten gibt es zum Glück immer mehr, somit bin ich auch ein wenig stolz auf unsere Arbeit.

Welchen Bezug hast du persönlich zur Bildung?
Ich habe an der Uni Volkswirtschaftslehre studiert. Das ist nun schon ein Weilchen her… War dann selber Dozent beim Wirtschaftsgymnasium in Biel. Mein erster Job bei einer Bank war im Bereich Ausbildung bei der BSI. Ich habe die letzten Jahre immer wieder Weiterbildungsseminare besucht, nun wäre es wohl an der Zeit, dass ich mich wieder einer längeren Ausbildung widme.

Was ist deine grosse Leidenschaft?
Sport im Allgemeinen, aber ganz besonders Rugby! Wir haben hier in Lugano vor einigen Jahren einen Rugby Sevens Club gegründet, die «7 Sirs». Sevens ist eine neue olympische Disziplin. Unsere Spieler kommen aus der ganzen Welt. Viele von ihnen sind Profis. Wir schlugen auch schon wichtige Nationalmannschaften wie Frankreich oder Italien. Auch gegen Südafrika oder England sind wir schon aufgetreten. Es macht riesig Spass, denn Rugby ist eben «a game for barbarians played by gentlemen».

Was ist dein nächstes persönliches Ziel?
Da gibt es einige… Unter anderem möchte ich mich im Bereich Nachhaltigkeit und Anlegen weiterentwickeln. Ich bin überzeugt, dass das Thema immer wichtiger wird. Die Schweiz kann und sollte sich in diesem Bereich international noch besser positionieren.

Scorecard - Alberto Stival

Alberto Stival ist Vizedirektor am Centro di Studi Bancari, dem Aus- und Weiterbildungszentrum, welches 1990 von der Tessiner Bankenvereinigung gegründet wurde. Er vertritt zudem das Tessin in der Bildungskommission von SwissBanking und ist im Vorstand des CYP. Schliesslich arbeitet er auch mit Swiss Sustainable Finance zusammen und unterrichtet an der HFBF «Nachhaltigkeit im Banking».

Alberto Stival, Standortleiter Tessin



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