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Dienstag, 15. September 2015

In loser Folge stellt «Scorecard» einige Repräsentanten der HFBF kurz vor. Dieses Mal zeigt Reto Coduri, wo für die Studierenden die Herausforderungen liegen und wie es die HFBF schafft, den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden.

 

Wie lange bekleiden Sie schon die Funktion als Standortleiter an der HFBF in St. Gallen?

Seit Gründung der HFBF.

Welche Tätigkeiten üben Sie neben dieser Funktion auch noch aus?
Als selbstständiger Ausbildner und Coach bin ich in verschiedenen Bereichen tätig. Das umfasst die Ausbildung von Jugendlichen im kaufmännischen Bereich, «Train the Trainer»-Kurse im Rahmen der SVEBAusbildung sowie die Ausbildung von Berufsbildnern. Zudem befasse ich mich mit dem Coaching von Erwachsenen in verschiedenen Lebenssituationen.

Worin sehen Sie die Vorzüge einer Ausbildung an der HFBF in Bezug auf Inhalt und konzeptionellem Aufbau?
Sie bietet die Möglichkeit, die Lerninhalte mit Praxisbezug anzureichern. Zudem sind neben der Vermittlung fachlicher Themen auch persönliche Themen wie Führung oder Personality Management Teil der Ausbildung. Und es gilt, während der gesamten Ausbildung Lernleistungen abzulegen.

Sie unterrichten selber an der HFBF.Worin sehen Sie heute die grössten Herausforderungen an die Dozierenden?
Den verschiedenen Bedürfnissen der Studierenden gerecht zu werden. Zudem müssen wir als Dozierende neben den fachlichen Inhalten auch methodisch verschiedene Möglichkeiten bieten. Allerdings ist man in dieser Funktion auch mit unterschiedlichen Charakteren konfrontiert.

Worin sehen Sie heute die grössten Herausforderungen aus Sicht der Studierenden?
Aufgrund der hohen Dichte von Informationen gehört die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können, zu diesen Herausforderungen. Studierende sollten die Bereitschaft haben und sich die Zeit nehmen, um sich fachlich und persönlich auf einen Lernprozess einzulassen.

Welchen Tipp möchten Sie den Studierenden mit auf den Weg geben?
Lernen als Prozess zu betrachten und nicht als Sprint durch die verschiedenen Themen, um schliesslich nach drei Jahren alles wieder zu vergessen.

Welche Karriere einer Absolventin oder eines Absolventen hat Sie am meisten beeindruckt?
Es gibt nicht DIE Karriere, welche mich besonders beeindruckt. Ich finde es bereichernd, Studierenden nach Abschluss des Studiums immer wieder zu begegnen, um wahrzunehmen, welchen Weg sie eingeschlagen haben. Faszinierend finde ich dabei die Vielfältigkeit von Möglichkeiten, die sich Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss der HFBF bietet.

Was war für Sie persönlich im letzten Jahr ein besonderer Erfolg?

Auch hier gibt es nicht einen persönlichen Erfolg. Es gibt immer wieder kleine «Erfolge». Ich finde es super, verschiedene Momente mit interessanten Menschen verbringen zu dürfen.

Wie erreichen Sie eine gute Work-Life-Balance?
Ich habe das Privileg, selbstständig tätig sein zu dürfen. Dies gibt mir die Möglichkeit, immer wieder persönliche Freiräume zu schaffen. Diese sind mir ganz wichtig, um in stürmischeren Zeiten über genügend Energie zu verfügen. Meine Leidenschaft ist aber das Reisen in verschiedene Länder, um andere Kulturen kennen zu lernen.

AKAD Banking+Finance - Reto ConduriZur Person
Reto Coduri
Leiter des HFBF-Standorts St. Gallen

 

 

   

  

Lesen Sie hier die ganze Scorecard 02/2015.




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