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Montag, 6. April 2015

AKAD Daniel Amstutz Unternehmensleiter HFBF
Daniel Amstutz
Die Ansprüche von Bankkundinnen und Bankkunden an die Beratung steigen. Zusätzlich durchläuft die Finanzindustrie derzeit einen dynamischen Veränderungsprozess. Kundenberaterinnen und Kundenberater müssen deshalb umfassende Kompetenzen mitbringen, um in diesem Umfeld weiterhin zu bestehen. Gegenüber den Kunden ist besonders wichtig, dass man die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse auf den neuesten Stand hält und das auch nachweisen kann.
Aus ähnlichen Ausgangslagen heraus haben schon andere Branchen Zertifizierungssysteme für persönliche Kompetenzen geschaffen. Diese stellen sicher, dass an der Kundenfront aktuelles Knowhow präsent ist und dokumentieren das gegenüber der Kundschaft. In vorgegebenen Zeitintervallen wird das Wissen durch eine Re-Zertifizierungen wieder aufgefrischt. In der IT-Branche sind beispielsweise schon nach einem Jahr rund 50 Prozent des Wissens veraltet und Fachwissen muss deshalb aktualisiert werden. Nicht ganz so rasch verändert sich das Wissen in der Bankbranche, doch auch hier gibt es eine stetige Neuerung, die von finanzwissenschaftlichen Erkenntnissen und veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen getrieben wird.

Vor diesem Hintergrund ist eine Personenzertifizierung für in der Kundenberatung tätiges Bankpersonal ein wichtiges Asset, um die Dienstleistungsqualität zu dokumentieren. Solche staatlich anerkannten Zertifikate sind für die Segmente Retailbanking, Vermögensverwaltung und Corporate & Institutional Clients schon im Angebot, teils in der Vorbereitung. Das Zertifizierungsverfahren besteht aus einer mit Erfolg absolvierten schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Beide Prüfungen basieren auf einem vorgegebenen Lernthemenkatalog. Die mündliche Prüfung wird jeweils von unabhängigen und von der Zertifizierungsstelle mandatierten Experten abgenommen und bewertet.
Die Zertifikate selbst wiederum werden von der Swiss Association for Quality (SAQ) vergeben. Diese ist schon seit fast 20 Jahren als unabhängige und neutrale Zertifizierungsstelle tätig und von der offiziellen Oberaufsichtsbehörde Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) zugelassen und akkreditiert. Weil die SAQ zudem keine vorbereitenden Ausbildungen durchführt, ist die Unabhängigkeit und Neutralität der Zertifizierung gewährleistet.

Den Part der Ausbildung und Prüfungsvorbereitung übernimmt als schweizweit tätige Bildungsanbieterin die AKAD Banking+Finance. Sie verfügt bereits über die erforderlichen Lerninhalte in den drei Landessprachen und kann deshalb aus einem aktuellen Fachwissensfundus heraus die optimale Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfungen anbieten. Für die Durchführung der Prüfungen wiederum hat die Kalaidos Fachhochschule das notwendige Mandat der Zertifizierungsstelle erhalten.

„Mit einem solchen Personenzertifikat können Kundenberaterinnen und Kundenberater gegenüber ihrer Kundschaft und auf dem Arbeitsmarkt den Nachweis erbringen, dass sie in ihrer Branche absolut up to date sind – und sie dies durch die geforderte Re-Zertifizierung nach drei Jahren auch bleiben. Das Personenzertifikat basiert zudem auf der international gültigen ISO-Norm 17024:2012 und ist die Bescheinigung schlechthin, den höchsten bestehenden Berufsstandards zu entsprechen“ stellt Stefan Aegerter, Leiter Personenzertifizierung bei der SAQ, fest. „Immerhin steht dahinter ein staatlich anerkannter und akkreditierter Zertifizierungsprozess“, betont er.

In einem weiteren Blogpost wird Stefan Wälchli, Leiter Personenzertifizierung bei AKAD Banking+Finance, die verschiedenen Elemente und Inhalte der Personenzertifizierung Kundenberater/-in Bank näher schildern.


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