AKAD Business Claim

Eidgenössische Anerkennung der NDS-HF in Gefahr?

Mit einem eidgenössisch anerkannten Nachdiplomstudiengang (NDS) auf Ebene höhere Fachschule (HF) erweitern Teilnehmende ihre Kompetenzen im Rahmen ihres Berufes. Gerade der Dipl. Experte / Expertin in Leadership NDS HF bietet für die Absolventinnen und Absolventen sowie für die Firmen eine praxisorientierte Weiterbildung für Führungspersonen, die ihr vorhandenes Wissen und ihre Erfahrung vertiefen möchten. So ist der NDS-HF-Abschluss der Beleg für eine berufsorientierte Bildungsmassnahme, die den erworbenen Berufsabschluss kompetenzorientiert aktuell hält.

eigenoessische Anerkennung NDS HF

Mit dem erläuternden Bericht des Eidg. Volkswirtschaftsdepartement zum Weiterbildungsgesetz soll die eidgenössische Anerkennung der Nachdiplomstudien HF aufgehoben werden. Die Abschaffung des eidg. Titels würde die anerkannte Weiterbildung für Absolventen einer Berufsprüfung, Höheren Fachprüfung oder eines Bildungsgangs an einer Höheren Fachschule in der höheren Berufsbildung schwächen und damit in eine Sackgasse führen. Nicht alle haben über Passarellen oder sur dossier Zugang zur Weiterbildungsstufe einer Fachhochschule.

Das Bildungssystem darf die Bildungsvielfalt für Anschlussmöglichkeiten nicht einschränken und soll allen Absolventen einen Zugang zur anerkannten Weiterbildung ermöglichen. Dass diese Bildungsvielfalt notwendig ist, zeigen die Nachfrage seitens des Arbeitsmarktes und die Bedürfnisse nach gezielter Differenzierung der NDS HF. Nicht umsonst haben sich 134 NDS-HF-Bildungsgänge in fast 30 verschiedenen Ausbildungsrichtungen etabliert. In den nächsten Wochen werden die Akteure in der Bildungslandschaft, wie Arbeitgeber-, Arbeitnehmerorganisationen, Bildungsanbieter und weitere, ihre Stellungnahmen zum Gesetz erstellen und das politische Lobbying für ihre Anliegen verstärken. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Autorin:  Claudia Zürcher, Direktorin AKAD Business AG                                                                                                           

Dieser Text ist auch auf HRundLeadership.ch erschienen.