AKAD Business Claim

Die ökonomische Falle

Die Staatsverschuldung hat sich für viele Länder zum chronischen Problem entwickelt. Staatsquote, Staatsausgaben, Staatsverschuldung, Steuerbelastung sind in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen, teilweise exponentiell. Hinzu kommt eine überalterte Gesellschaft. Noch erdrückender für den Staat setzt sich die implizite Verschuldung, zukünftige Forderungen in Form von Alters- und anderen Sozialleistungen, in Szene. Heinz Schweizerhof, ehemaliger Schulleiter und Dozent an der Höheren Fachschule Banking und Finance (HFBF) bei AKAD Banking+Finance, geht in seinem Referat „Die ökonomische Falle“ spezifisch auf die aktuelle Situation, deren Ursachen und Folgen ein.

 
Zur Rekonvaleszenz führen wollen die Regierungen die Wirtschaft mit der Medizin „Wachstum“. Als Ingredienzen für Wachstum wurden bereits vom Nobelpreisträger Robert Solow folgende genannt: Bevölkerungswachstum, Kapitalakkumulation und technischer Fortschritt. Bei der Kapitalakkumulation und beim Bevölkerungswachstum hapert es in den Industrieländern bereits. In verschiedenen Szenarien (auch sehr optimistischen) wird aufgezeigt, wie ausweglos sich eine Genesung der Wirtschaft, ohne dramatische Einschnitte, präsentiert. Aus dem Referat geht klar hervor, dass es die aktuelle Staatsverschuldung unmöglich macht, der Situation Herr zu werden.