AKAD Language+Culture - Die AKAD für Sprachausbildung. Effizient. Sicher. Individuell.
  • 1. Geltungsbereich

    Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bildungsangebote, die mit der AKAD abgeschlossen werden. Mit der Anmeldung zu einem Bildungsangebot erklären sich die Studierenden mit diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden und sie sind an diese gebunden. 


  • 2. Anmeldung zum Bildungsangebot

    Die Anmeldung muss schriftlich oder elektronisch erfolgen und wird bestätigt. Für Bildungsangebote über CHF 1‘000.– ist die handschriftliche Unterschrift zwingend notwendig. Die Teilnehmerzahl für Bildungsangebote mit Präsenzunterricht ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Der Start für Bildungsangebote im Selbststudium ist jederzeit möglich.


  • 3. Rücktritt vor Beginn des Bildungsangebots (Annullation)

    a. Start ohne Präsenzunterricht (Selbststudium)

    Die Annullierung der Anmeldung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Lernmedien ist kostenlos. Die Lernmedien müssen in einwandfreiem Zustand zurückgegeben werden, ansonsten werden die bereits bearbeiteten Lernmedien in Rechnung gestellt. Eine spätere Abmeldung entspricht einer Kündigung gemäss Ziffer 8.

     

    b. Start mit realem oder virtuellem Präsenzunterricht

    Der reale Präsenzunterricht wird an einem Schulstandort der AKAD durchgeführt. Der virtuelle Präsenzunterricht wird via Internet durchgeführt. Der Rücktritt vor dem Beginn des Bildungsangebots ist der AKAD schriftlich mitzuteilen. Die Bearbeitungsgebühr für die Annullierung der Anmeldung (siehe Ziffer 2) beträgt bis 30 Tage vor Bildungsangebotsbeginn CHF 250.–. Danach sind 10% des Kursgeldes oder der Semesterrate des Bildungsangebots zu bezahlen, aber mindestens CHF 250.–. Die Lernmedien müssen ungebraucht zurückgegeben werden, ansonsten werden die bereits bearbeiteten Lernmedien in Rechnung gestellt. Eine Abmeldung nach dem Bildungsangebotsbeginn entspricht einer Kündigung gemäss Ziffer 8.


  • 4. Finanzielle Bestimmungen / Zahlungsbedingungen

    Zu den Gebühren für Prüfungen sind die lehrgangsspezifischen Angaben auf den Anmeldeformularen zu beachten. Sofern nicht anders vermerkt, sind Gebühren für externe Prüfungen nicht im Kursgeld inbegriffen. Die Gebühr des Bildungsangebots ist grundsätzlich vor Beginn des Bildungsangebots fällig und zahlbar. Bei Ratenzahlung (Semester- oder Monatsrate) ist die Rate vor Beginn des Semesters bzw. Monats fällig und zahlbar. Für Studierende mit Domizil im Ausland erfolgt die Lehrmittellieferung nur gegen Vorauszahlung. Mit der Rechnung werden ein oder mehrere ESR-Einzahlungsscheine zugestellt. Zur Zahlung sind ausschliesslich diese Einzahlungsscheine zu verwenden. Die Zahlungstermine sind auf den Rechnungsunterlagen vermerkt. Die AKAD behält sich vor, Studierende, die ihrer Zahlungsverpflichtung nicht fristgerecht nachkommen, zu sperren bzw. aus dem Bildungsangebot auszuschliessen. Vor der Erteilung des jeweiligen Leistungsausweises muss auf jeden Fall die gesamte Gebühr des Bildungsangebots bezahlt sein. Bei verspäteter Zahlung wird ab Fälligkeit der Rechnung ein Verzugszins von 5% p.a. fällig.


  • 5. Preisgarantie

    Die Gebühr des Bildungsangebots bleibt für die Dauer des Bildungsangebots unverändert. Nach Kündigung und Wiederanmeldung oder nach einem Übertritt in ein anderes Bildungsangebot gelten die dann gültigen Gebühren. Vorbehalten bleiben die unter Punkt 7 aufgeführten Bestimmungen.


  • 6. Lernmedien

    In der Gebühr des Bildungsangebots sind alle Lernmedien inbegriffen. 
    Nicht in der Gebühr des Bildungsangebots inbegriffen sind Reise und Unterkunft für externen Präsenzunterricht bzw. Seminare, Gebühren für zu wiederholende Prüfungsleistungen, Studienhilfsmittel wie Gesetzesbücher, Taschenrechner etc. Sofern nicht anders vermerkt, sind Gebühren für externe Prüfungen nicht im Kursgeld inbegriffen.


  • 7. Subventionen

    Für Studierende mit Anspruch auf eine finanzielle Förderung, zum Beispiel auf der Basis der Fachschulvereinbarung (FSV) oder der Höheren Fachschulvereinbarung (HFSV), wird die Höhe des Studienhonorars unter Berücksichtigung der jeweils gültigen kantonalen Förderbeiträge festgesetzt. Diese Förderbeiträge können sich verändern. Bei solchen Veränderungen wird das Studienhonorar ab Inkrafttreten der angepassten kantonalen Förderbeiträge angepasst. Beim Wegfall kantonaler Förderbeiträge ist der AKAD die volle Studiengebühr geschuldet.


  • 8. Kündigung

    Die Kündigung ist per Semester-/Kursende möglich. Die Definition eines Semesters im Bildungsangebot ist in den jeweils studiengangsrelevanten Dokumenten festgehalten.
    Die Kündigung erfolgt schriftlich durch eingeschriebenen Brief bis spätestens 6 Wochen vor Semester- bzw. Kursende (Poststempel). Für den Präsenzunterricht gilt: Massgebend für das Kündigungsdatum ist der offizielle Datenplan des Präsenzunterrichts. Dieser ist Bestandteil der studiengangsrelevanten Dokumente.


  • 9. Ausschlussmöglichkeit seitens AKAD

    Die AKAD behält sich das Recht vor, Studierende aufgrund widerrechtlichen, unsittlichen, unmoralischen oder disziplinwidrigen Verhaltens oder mangelhafter Leistungen vom Bildungsangebot auszuschliessen. Es sind die Gebühren eines zusätzlichen Semesters des Bildungsangebots gemäss Vertrag und allfälliger Schadenersatz durch die fehlbaren Studierenden zu tragen.


  • 10. Standortwechsel bei realem Präsenzunterricht

    Liegen für einen Standort bei einem neuen Bildungsangebot oder bei einem neuen Kurs eines laufenden Bildungsangebots nicht genügend Anmeldungen vor, behält sich AKAD vor, den Präsenzunterricht zu verschieben oder an einem anderen Standort durch-zuführen. Zusatzkosten, die als Folge des Standortwechsels den Studierenden entstehenden, werden nicht erstattet. Die Studierenden haben jedoch bei einem Standortwechsel die Möglichkeit, einen neuen Vertrag zum Bildungsangebot ohne Kostenfolge zu annullieren bzw. einen bestehenden Vertrag zum Bildungsangebot per Semester- bzw. Kursende zu kündigen.


  • 11. Unterbruch des Studiums

    Das Bildungsangebot kann unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt beendet werden. Der Unterbruch ist schriftlich zu beantragen. Die maximale Studiendauer ist in den jeweiligen studiengangsrelevanten Dokumenten geregelt. Durch den Unterbruch entstehen keine zusätzlichen Gebühren. Wird mit dem Unterbruch die maximale Studiendauer überschritten, so handelt es sich um eine Kündigung und Neuanmeldung.


  • 12. Studiengangsrelevante Dokumente

    Alle studiengangsrelevanten Dokumente wie Reglemente, Wegleitungen, Datenpläne des Präsenzunterrichts etc., bilden einen integrierenden Bestanteil dieser AGB. Weitere Reglemente und Dokumente können im Rahmen des Weisungsrechts der AKAD jederzeit als verbindlich erklärt werden.


  • 13. Bildungsportal

    Es werden ein internetfähiger PC mit einem gängigen Betriebssystem und den entsprechenden MS-Office-Programmen sowie eine gültige persönliche E-Mail-Adresse benötigt. 

     

    Rechte zur allgemeinen Nutzung des Bildungsportals sowie besonderer Bereiche des Bildungsportals können nur durch AKAD erteilt werden, sind immer auf bestimmte, rechtlich zulässige Nutzungen eingeschränkt und nicht ausschliesslich. Sie beziehen sich ausdrücklich immer auf eine bestimmte Person (Nutzer). Anderen Personen darf kein Zugang verschafft werden. Die Studierenden haben noch während mindestens einem Jahr nach Austritt aus dem Bildungsangebot Zugang zu den bildungsangebotsrelevanten Inhalten im Bildungsportal.

     

    Sollten im Rahmen der Nutzung des Bildungsportals durch den Nutzer Immaterialgüterrechte oder Know-how geschaffen worden sein, so steht daran AKAD ein unentgeltliches Nutzungsrecht zu.


  • 14. Versicherungen

    a. AKAD ist gegenüber dem Bundesamt für Sozialversicherung und der zuständigen kantonalen Ausgleichskasse verpflichtet, Studierende zur Abklärung der AHV-Beitragspflicht zu melden, die im vorangehenden Kalenderjahr das 20. Altersjahr erreicht haben. Diese Meldepflicht hilft den betreffenden Studierenden, AHV-Beitragslücken zu vermeiden, die sich negativ auf die zukünftigen Rentenleistungen auswirken.

     

    b. Der Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung oder anderer notwendiger Versicherungen ist Sache der Studierenden. 


  • 15. Urheberrechtlicher Schutz

    Die Studierenden nehmen zur Kenntnis, dass jegliche Inhalte urheberrechtlichen Schutz geniessen. Jede über die eigene private Nutzung hinausgehende Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Verwendung dieser Inhalte ist den Studierenden ausdrücklich untersagt. Auch die Verbreitung auf sozialen Medien, die über den Kreis der Mitstudierenden hinausgeht, ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung können rechtliche Schritte ergriffen werden. In den studiengangsrelevanten Dokumenten wird der Umgang mit sozialen Medien definiert.


  • 16. Datenschutz

    Durch die Anmeldung erklären sich die Studierenden mit der Be- und Verarbeitung der personenbezogenen Daten unter Beachtung der Bestimmungen des Schweizerischen Datenschutzgesetzes für Zwecke der Studiengangs- und Prüfungsabwicklung sowie mit der Zusendung späterer Informationen im Zusammenhang mit beruflicher Bildung bis auf Widerruf einverstanden. Die AKAD verpflichtet sich, alle Daten vertraulich zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben. Davon ausgenommen sind Bildungsinstitutionen der Kalaidos Bildungsgruppe.

     

    Die AKAD ist zudem berechtigt, Daten an andere Unternehmen weiterzugeben, wenn dies zur Erbringung der Dienstleistung der AKAD notwendig ist, z.B. im Fall, in dem mehr als ein Unternehmen in die Durchführung eines Studiengangs involviert ist. Vorbehalten bleibt im Übrigen die Weitergabe von Daten, zu der die AKAD gesetzlich verpflichtet ist (z.B. gesetzliche Rechenschaftspflichten gegenüber den Bildungsbehörden).  Mit der Anmeldung erklärt sich der Kunde ausdrücklich mit diesen Grundsätzen einverstanden.


  • 17. Schlussbestimmungen

    Änderungen der allgemeinen Geschäftsbedingungen der AKAD werden bei jeweiligem Inkrafttreten durch Veröffentlichung in geeigneter Form im Internet mitgeteilt und gelten für alle Studierenden. Individuelle ergänzende oder abändernde Abreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung beider Vertragsparteien und der Schriftform.


  • 18. Gerichtsstand / Anwendbaren Recht

    Für den Vertrag zum Bildungsangebot gilt ausschliesslich schweizerisches Recht. Für Streitigkeiten sind die Gerichte in Zürich zuständig.

     

    Zürich 1. August 2018 Versionsnummer 1808


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