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Max Trossmann - 60 Jahre AKADNach acht Jahren Grundschule steht fest: Max Trossmann soll eine Lehre machen. Ein anderer Weg ist in den einfachen Verhältnissen, in denen das begabte Nachkriegskind im fränkischen Ansbach aufwächst, nicht vorstellbar. Vorderhand jedenfalls. Auf die Frage des Berufsberaters, wofür der Junge sich denn interessiere, meint die Mutter: «Er liest gern.» Bücher und Publikationen – als Typograf beziehungsweise Schriftsetzer legt Max Trossmann den Grundstein einer beachtlichen Laufbahn als Medienschaffender und Blattmacher, die ihn in die Redaktionsleitung renommierter Zeitungstitel führen wird.

1967 wechselt der 21-Jährige nach Zürich. Bei der Offset- und Buchdruck AG (Jean-Frey-Verlag) arbeitet er zunächst als Maschinensetzer und später auch als Korrektor. Koryphäen wie der Schriftsteller Hugo Loetscher oder «Weltwoche»-Legende Hans O. Staub gehen dort ein und aus. In dieser Zeit wird Max Trossmann auf ein Inserat der damaligen Akademikergemeinschaft für Erwachsenenbildung aufmerksam. «Die Matur vorwiegend im Selbststudium vorbereiten zu können, kam mir bei einem Wochenpensum von 44 Stunden sehr gelegen.» Die härteste Zeit seines Lebens beginnt. Und sie ist mit einem Erweckungserlebnis verbunden. «In den grünen Heften eröffnete sich mir eine komplett neue Welt des Wissens. So stellte ich zum Beispiel in der Algebra erstaunt fest, dass man auch mit Buchstaben rechnen kann.»

Als er 1973 das Maturazeugnis in den Händen hält, ist ihm klar, was in ihm steckt, welche Stärke er besitzt. Während des Studiums in Geschichte, Deutsch und Publizistik bestätigt sich sein Wunsch, selbst Journalist zu werden. Seiner geübten Feder entfliessen Hunderte von Beiträgen für Blätter wie die «Bilanz», die «Schweizer Illustrierte» oder die «Berner Zeitung». Ob ein einzelner Artikel oder eine ganze Publikation, die Möglichkeit, aus Bild und Text ein kongeniales Ganzes zu schaffen, fasziniert ihn bis heute. Doch gibt es eine Art gemeinsamen Nenner von schulischdidaktischer Wissensvermittlung und Qualitäts-Journalismus? «Vielleicht schon», meint Max Trossmann und zitiert den US-amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson: «Es ist ein Beweis hoher Bildung, die grössten Dinge auf einfachste Art zu sagen.»

Zur Person
Geboren 1946 in Ansbach, BR Deutschland, Verheiratet mit Madeleine Trossman-Herzig, die ihn schon während der AKAD Zeit mental unterstützte; zwei Kinder
Abschluss mit AKAD: 1973 eidg. Maturität Typ B, AKAD College
Akademischer Grad                                   
lic.phil. I mit der Arbeit «Der Schweizerische Gewerbeverband in der Wirtschaftskrise der dreissiger Jahre» (Prof. Rudolf Braun)
Engagement:
Vizepräsident Schweizer Presserat
Freizeit: Theater, Schauspieler

 

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