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Qiujun Weng - 60 Jahre AKADMit fünfzehn Jahren aus dem Reich der Mitte in die Schweiz – das ist eine radikale Umstellung. Und genau so erlebte Qiujun Weng den Wechsel mit einem Elternteil von Shanghai nach Zürich. «Die erste Zeit glich einem Stahlbad. Ich unterhielt mich in der zweiten Sekundarschule in Seebach mit meinen Klassenkameradinnen, soweit es ging, auf Englisch.» Qiujun Weng gelang es aber, nach dem harzigen Start durchaus Wurzeln zu schlagen. Eine gewisse kulturelle Distanz registriert sie allerdings bis heute: «Die Schweizer sind tatsächlich sehr, sehr vorsichtig. Auch die Familienorientierung beziehungsweise der familiäre Zusammenhalt ist tendenziell loser als in China.»

Eigentlich schwebt Qiujun Weng nach der Sekundarschule das KV vor. Doch nicht zuletzt wegen ihrer damals noch nicht ganz ausgereiften Deutschkenntnisse stellt sie die Weichen anders. Sie macht eine Informatiklehre. Als logisch und mathematisch begabte junge Frau etabliert sie sich bestens in der Männerdomäne. Später – sie ist unterdessen bereits zweifache Mutter – gibt ihr ein Arbeitskollege den Tipp, dass man dank der AKAD Verbundmethode von Präsenzunterricht und Selbststudium für eine Weiterbildung primär samstags zur Schule gehen könne. «Das war für mich perfekt, um der Dreifachbelastung von Job, Mutter und HFWI gewachsen zu sein.» Offensichtlich gefällt ihr diese Challenge, denn an der Kalaidos Fachhochschule hat sie bereits die Passerelle zum Bachelor in Wirtschaftsinformatik in Angriff genommen. «Ein Studienkollege aus der AKAD Zeit und ich bilden dort nun eine Lerngruppe.»

Ihre Fachkompetenz bringt sie heute voll ins Business Reliability bei der SIX Group ein. Sei es bei Software- und Applikations- Releases für den Zahlungsverkehr oder bei einer neu entwickelten App für Banken. Mit ihr sind direkte Zahlungen unter Privatpersonen von Natel zu Natel möglich. Später wird sie sich auch als handliches Zahlungsmittel in Geschäften einsetzen lassen. Auf den grössten Nutzen der Bildung angesprochen, erinnert Qiujun Weng an einen berühmten Satz von John F. Kennedy: «Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.» Gerade die IT-Branche ist ein gutes Beispiel, um zu sehen, wie man bei mangelndem Know-how sehr viel Geld in den Sand setzen kann.

Zur Person
Geboren 1986; zweifache Mutter
Abschluss mit AKAD: 2015 HFWI, AKAD Technics
Engagement:                            
Organisation von Social Days bei der SIX Group
Freizeit:
Reisen, Kochen

 

Kontakt

AKAD
Jungholzstrasse 43
8050 Zürich

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