AKAD Die Schweizer Bildungsinstitution. Effizient. Sicher. Individuell.

AKAD Geschichte - die Gründer

Die beiden Gründer lernten sich 1947 am Abendgymnasium kennen, wo sie sich auf die Matura vorbereiteten. Das hiess 15–20 Wochenstunden Unterricht, dazu 12–16 Stunden Vor- und Nachbereitung sowie täglich ein mehrstündiger Schulweg. Dies war ein beachtlicher Aufwand, zumal die beiden tagsüber arbeiten mussten, um die Ausbildung finanzieren zu können.

Die Stoffvermittlung erfolgte damals ausschliesslich im Präsenzunterricht. Der Lernstoff wurde oft einfach vorgetragen. Fragen und Diskussionen waren nicht vorgesehen. Wollten die beiden den Stoff zu Hause durcharbeiten, wurde klar, dass die Lehrmittel dafür ungeeignet waren. Sie waren nicht viel mehr als eine Unterrichtshilfe für die Lehrperson. Doch in einem Fall war es anders. Die Skripte des Biologielehrers fassten den Stoff einfach verständlich zusammen und machten das Mitschreiben überflüssig. So konnten Maissen und Meier sich ihr Wissen selbstständig erarbeiten, und im Unterricht war genügend Zeit für Übungen und Vertiefung.

Am Anfang war die Idee - die AKAD Methode

Die Erfahrungen am Abendgymnasium prägten die beiden Freunde; die Idee für eine neue Schule nahm Form an. Lehrmittel für das Selbststudium, in denen die Lehrperson gewissermassen eingebaut ist, gab es damals keine. Sie mussten erst entwickelt werden. An der AKAD sollte der Unterrichtsstoff vorwiegend im Selbststudium erarbeitet werden! Begleitet wurden die Lernenden durch punktuellen Präsenzunterricht – die AKAD Methode war geboren. Das Neue daran war der Medienverbund, d.h. die Verbindung von geschriebener und gesprochener Sprache. Sie erlaubte einen effizienten und zeitsparenden Wissenserwerb. 1997 kamen Online-Medien dazu. Zu Beginn halfen Freunde den Gründern beim Verfassen der so genannten Lektionen, später entstand der AKAD Verlag. Er ging 2002 in Compendio Bildungsmedien über.

Die AKAD lief beschaulich, aber sehr erfolgreich an: 1958 bestanden die ersten fünf Schüler, die sich mit der AKAD Methode darauf vorbereitet hatten, die Maturitätsprüfung.
Die AKAD Methode zeigte Wirkung, das Unternehmen wuchs: 1959 expandierte die AKAD nach Stuttgart. 1962 folgten weitere Schulen in Deutschland. Angeboten wurden in den 1960er-Jahren in Deutschland und der Schweiz neben der Maturavorbereitung auch Weiterbildungskurse, eine höhere Wirtschaftsfachschule, eine Handelsschule, die Schule für Sprachdiplome sowie das IMAKA (Institut für Management und Kaderausbildung). Die Übernahme von MINERVA, Lernstudio und Limania in den 1990er-Jahren verbreiterte das Angebot noch einmal.

Die Weiterentwicklung der AKAD Methode

Die AKAD Methode wurde im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Im Fokus der Entwicklungen standen die Kundenbedürfnisse und die Verbesserung der Betreuung der Lernenden. Dies hat in den letzten Jahren zu Innovationen geführt:

  • 1997 wurde der erste internetbasierte AKAD Lernraum in Betrieb genommen. Mussten die Lernenden bis zum Jahr 2007 die Prüfungsaufgaben noch auf Papier ausfüllen und zur Korrektur per Post einsenden, so können sie sie seit 2007 online lösen.

  • Im gleichen Jahr wurden auch die Telelehrer durch die Web-Teacher abgelöst. Die Web-Teacher unterstützen die Lernenden während des Selbststudiums, indem sie in den AKAD Lehrmittel-Foren Fragen zu den AKAD Lektionen beantworten und die Lernenden motivieren.

  • Die Lernmedien passen sich mit E-Textbooks, Vokabeltrainer und Online-Lernkarteien der Entwicklung an.

Gründung der Kalaidos Bildungsgruppe

1999 verkaufte Herbert Maissen – Juan Meier war 1983 verstorben – AKAD Deutschland an die Cornelsen Gruppe und gleich darauf sein Lebenswerk in der Schweiz an drei ehemalige AKAD Schüler bzw. Schulleiter: Jakob Limacher, Thomas Suter und Christian Zindel. Sie gründeten 2003 die Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz und wandelten die AKAD in die eigenständigen Unternehmen AKAD Business, AKAD College, AKAD Hochschule für BerufstätigeAKAD Home Academy und AKAD Language+Culture um. Sie gehören alle zur Kalaidos Bildungsgruppe.

2005 erhielt die Kalaidos Fachhochschule (zu der die AKAD Hochschule für Berufstätige gehört) die bundesrätliche Genehmigung zur Führung der achten Fachhochschule der Schweiz. 2006 startete die Höhere Fachschule Banking+Finance im Auftrag und in Kooperation mit der Schweizerischen Bankiervereinigung. 2007 kam die Höhere Fachschule für Versicherungen dazu. 2010 ging die AKAD Hochschule für Berufstätige in der Kalaidos Fachhochschule auf.