Berufsbegleitend die Matura nachholen

12.06.2019

Im Interview erzählt Regula Friedli, Schülerin an der berufsbegleitenden Samstagsschule zur Maturavorbereitung bei AKAD College im 5. Semester von ihren Erfahrungen.

Regula FriedliFrau Friedli, erzählen Sie uns etwas über sich und Ihre Ausbildung vor der Anmeldung zum aktuellen Lehrgang bei AKAD College.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich habe Musik studiert mit Schwerpunkt Geige und Gesang. Damals brauchte man noch keine Matura für das Musikstudium. Bis 2013 war ich als Geigenlehrerin tätig und spielte in verschiedenen Orchestern. 

Was hat Sie dazu bewegt, eine weitere Ausbildung zu absolvieren? Was sind Ihre weiteren beruflichen Ziele?

Ursprünglich suchte ich für meinen Sohn einen Platz an einem Gymnasium. Dabei stiess ich auf die Angebote der AKAD zur Matura auf dem zweiten Bildungsweg. Früher hatte ich davon geträumt, Medizin zu studieren. Wenn ich die Matura nun mache, steht mir der Weg zum Studieren offen. Allerdings schwebt mir heute kein Medizinstudium mehr vor, sondern das der Biomedizin. Mit meiner Ausbildung mache ich also etwas für mich und kann gleichzeitig meinen Sohn bei seiner Ausbildung unterstützen.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, die Maturavorbereitung bei AKAD College zu machen?

Ich habe mich für die AKAD entschieden, weil es hier verschiedene Modelle zur Maturavorbereitung gibt. Ich hatte die Wahl zwischen Halbtagesschule, Samstagsschule und Selbststudium. Die Samstagsschule lässt sich am besten mit meiner Lebenssituation vereinbaren.

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem aktuellen Lehrgang?

Am besten gefällt mir der Mix aus Selbststudium und Präsenzunterricht. Gut fand ich auch, dass wir gleich zu Ausbildungsbeginn einen Plan über alle sieben Semester erhalten haben – mit allen Themen und Lehrmitteln bis zum Schluss des Lehrgangs. So weiss ich immer, wo ich stehe und was ich als nächstes lernen muss. Dass die Ausbildung thematisch breit gefächert ist, finde ich auch sehr gut.

Sind Sie bei diesem Lehrgang Problemen begegnet? Und wenn ja: Wie sind Sie damit umgegangen? Haben Sie sie lösen können?

Eine grosse Herausforderung war für mich die Selbstdisziplin, die es zum Lernen braucht. Ich schaffe das mittlerweile gut und zwar, indem ich für jede Woche einen Lernplan erstelle und diesen konsequent einhalte. Man muss sich wirklich selber gut organisieren können.

Der Anteil an Selbststudium ist in Ihrem Lehrgang hoch. Wie viele Stunden lernen Sie zuhause und wie strukturieren Sie Ihr Selbststudium? Was sollte man Ihrer Erfahrung zufolge speziell beachten?

Ich lerne 20–25 Stunden pro Woche, wie gesagt nach meinem jeweiligen Wochenplan. Dabei achte ich darauf, dass ich etwa drei Stunden am Stück ohne Ablenkung lernen kann. Nach den drei Stunden lege ich die Schulsachen beiseite und widme mich anderen Dingen.

Gibt es etwas aus dem Schulalltag, die Sie gerne erzählen würden?

Ja, und zwar, dass die Lehrer immer ein offenes Ohr für unsere individuellen Anliegen haben. Das gefällt mir. Auch den Austausch mit den Klassenkolleginnen und -kollegen schätze ich sehr.

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Klasse?

Die Lernatmosphäre in der Samstagsschule ist grundsätzlich gut. Manchmal finde ich sie etwas nüchtern. Das liegt vielleicht daran, dass sich die Teilnehmenden primär auf die Matura fokussieren und Kontakte nicht für alle wichtig sind. In der Halbtagesklasse  ist der Kontakt zwischen den Teilnehmenden intensiver.

Erhalten Sie in diesem Lehrgang auch Inputs für Ihr Leben ausserhalb von Schule und Beruf?

Ja sehr viele. Vor allem habe ich gelernt, strukturiert und effizient zu arbeiten. Das wird mir immer nützen. So auch das neue Wissen: Im Alltag verstehe ich jetzt beispielsweise die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln oder geschichtliche Zusammenhänge wesentlich besser.

Welche Tipps würden Sie einer zukünftigen Schülerin in Ihrem Lehrgang geben? Worauf sollte sie von Anfang an achten?

Dieser Lehrgang bedeutet dreieinhalb Jahre lang diszipliniertes und strukturiertes Lernen. Das muss sie sich wirklich bewusst machen. Wenn sie das will und kann, dann kann ich ihr die AKAD sehr empfehlen.

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